Über das IMVR

Das „Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR) der Universität zu Köln“ ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Humanwissenschaftlichen Fakultät und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln.

Das IMVR ist eine Brücke zwischen beiden Fakultäten und ihren unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen.

Direktor des Instituts ist Univ.-Prof. Dr. Holger Pfaff, Inhaber der Professur für „Qualitätsentwicklung und Evaluation in der Rehabilitation“ an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

 

Leitbild

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IMVR leisten einen Beitrag zur lern- und evidenzbasierten Verbesserung der präventiven, kurativen und rehabilitativen Versorgung von Menschen in unterschiedlichen Lebenswelten. Dabei nehmen sie eine integrative Perspektive ein und fokussieren den sozialen und organisatorischen Kontext der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitsförderung. In den Blick werden dabei die Mikroebene (Individuum, Team) und die Mesoebene (Organisation) genommen. Als interfakultäre Einrichtung ist es das Ziel, das Wissen dieser Disziplinen für eine optimale Gestaltung der Versorgung im Gesundheits- und Sozialwesen zusammenzuführen.

Forschungsprogramme

Drei Forschungsprogramme setzen dieses Leitbild um. Im Forschungsprogramm „Interaktion und Organisation in der Versorgung“ werden sowohl die Interaktion zwischen Patient und Gesundheitsberufen als auch die Interaktion innerhalb und zwischen den Berufsgruppen untersucht.
Im Forschungsprogramm „Arbeit und Gesundheit“ werden arbeitsorganisatorische, persönliche und soziale Einflussgrößen auf Gesundheit untersucht und daraus Gesundheitsförderungsmaßnahmen abgeleitet.
Im Forschungsprogramm „Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen“ werden die Güte und Wirtschaftlichkeit der Versorgung untersucht, ihre Determinanten und Folgen identifiziert und daraus Qualitätsentwicklungsmaßnahmen abgeleitet.

CareResearchLab Cologne

Das CareResearchLab Cologne (CRLC) ist das Versorgungsforschungslabor des IMVR. Es stellt eine Infrastruktur zur Durchführung feldgestützter, experimenteller und qualitativer Versorgungsstudien zur Verfügung. Das CRLC zeichnet sich durch drei Komponenten aus:

  • Videoanalyse-Labor

  • elektronische Datenerfassungs-Plattform

  • Methodenberatung


Das Videoanalyse-Labor widmet sich der Untersuchung von Interaktionsprozessen (z. B. Patient-Arzt-Gespräch) und Gruppenprozessen (z.B. Betreuerteam). Darüber hinaus kann das Videoanalyse-Labor zur Durchführung von Fokusgruppen, Fragebogen-Pretests und Kompetenztrainings
in Forschung und Lehre genutzt werden.
Die Datenerfassungs-Plattform ermöglicht die Erstellung und Erfassung maschinenlesbarer Fragebogen.
Die Methodenberatung des CRLC erstreckt sich auf Fragebogenentwicklung, die qualitative und quantitative Datenerfassung und -auswertung sowie Online-Befragungen.

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