Sandra Salm

Sandra Salm


Kurzbiographie

Sandra Salm war nach dem Studium der Sprachtherapie an der Universität zu Köln zunächst als akademische Sprachtherapeutin in einer logopädischen Praxis in Frankfurt am Main tätig. Danach absolvierte sie von 2015 bis 2017 den Masterstudiengang Versorgungswissenschaft an der Universität zu Köln, welchen sie „mit Auszeichnung“ abschloss. Im Rahmen ihrer Masterarbeit validierte sie die deutsche Version des Transsexual Voice Questionnaire for Male-to-Female Transsexuals (TVQMtF) – heute Trans Woman Voice Questionnaire (TWVQ) – ein Instrument zur Erfassung der stimmbezogenen Lebensqualität von trans* Frauen.

Während ihres Studiums war Sandra Salm als studentische Hilfskraft an der Universität zu Köln beschäftigt. Dabei war sie zuerst in der Fachabteilung Kommunikative Partizipation und Inklusion im Förderschwerpunkt Sprache des Lehrstuhls Pädagogik und Therapie bei Sprach- und Sprechstörungen tätig. Anschließend agierte sie am IMVR im CoRe-Net-Teilprojekt OrgValue.

Seit Oktober 2017 ist Sandra Salm wissenschaftliche Mitarbeiterin am IMVR. Dort gehört sie im vom Innovationsfonds geförderten Projekt isPO (integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie) zum Team der externen Evaluation. Im Dezember 2018 wurde sie in das PhD-Programm „Interdisciplinary Program Health Sciences“ der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln aufgenommen. Ihr Promotionsprojekt befasst sich am Beispiel der Psychoonkologie mit der Partizipation von Patient:innen in der Versorgungsforschung. Vertiefend absolviert sie seit August 2021 die berufsbegleitende Weiterbildung „Partizipative Gesundheitsforschung“ an der Uniklinik Köln. Seit September 2021 leitet sie ein isPO-Teilprojekt zur Weiterentwicklung des isPO-Onkolots:innenangebots (Eins-zu-eins-Unterstützung von Krebspatient:innen durch ehemals Betroffene) für die Regelversorgung.

  • Patient*innenpartizipation in der (psychoonkologischen) Versorgungsforschung
  • Eins-zu-eins-Selbsthilfe
  • Stimmbezogene Lebensqualität von trans* Frauen
  • Evaluationsforschung (Mixed-Methods)
  • Sekundärdatenanalyse und Datenlinkage
  • Salm, S., Mollenhauer, J., Hornbach, C., Cecon, N., Dresen, A., Houwaart, S., … & Krieger, T. (2021). Participatory Development and Preliminary Psychometric Properties of the User-Friendly Patient Information Material Checklist (UPIM-Check). International Journal of Environmental Research and Public Health, 18(16), 8773. https://doi.org/10.3390/ijerph18168773
  • Salm, S., Blaschke, K., Ihle, P., Schubert, I., Dresen, A., Pfaff, H., Scholten, N. (2021). Mental disorders and utilization of mental health services in newly diagnosed cancer patients: an analysis of German health insurance claims data.Psycho-Oncology, 30(3), 312-320.  https://doi.org/10.1002/pon.5579
  • Salm, S., & Neumann, S. (2020). Prädiktoren stimmbezogener Lebensqualität und stimmlicher Selbstwahrnehmung von trans* Frauen. Sprache · Stimme · Gehör, 44(4), 209-215.  https://doi.org/10.1055/a-0833-7859
  • Salm, S., Hower, K., Neumann, S., & Ansmann, L. (2020). Validation of the German Version of the Transsexual Voice Questionnaire for Male-to-Female Transsexuals. Journal of Voice, 34(1), 68-77. https://doi.org/10.1016/j.jvoice.2018.06.010
  • Salm, S., Hartrampf, J., & Neumann, S. (2018). Die Erfassung stimmbezogener Lebensqualität (VrQoL) – ein systematisches Review publizierter Assessments. Forschung Sprache, 6(2), 3-31. https://www.forschung-sprache.eu/fileadmin/user_upload/Dateien/Heftausgaben/2018-2/Forschung_Sprache_2_2018_Salm_Hartrampf_Neumann_2.pdf