Kerstin Dittmer

Kerstin Dittmer


Kurzbiographie

Als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin war Kerstin Dittmer in verschiedenen Versorgungssettings tätig.

Von 2010 bis 2014 studierte Kerstin Dittmer an der katholischen Hochschule in Köln erst Pflegewissenschaft, dann im Master Pflegemanagement. Ihrer Masterarbeit erfolgte zum Thema: „Organisationsdiagnostik – Eine neue Organisationseinheit für Wahlleitungspatienten und ihre Folgen für die Pflegenden“.

Nach einer Tätigkeit als Pflegebereichsleitung im Krankenhaus, ist sie seit Juni 2017 am Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft der Universität zu Köln als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig.


Podcast Magnetkonzept

Das Magnetkonzept ist ein großartiges Beispiel für ein auf Evidenz basierendes Konzept, es führt zu einem höheren Prozentsatz zufriedener Pflegefachpersonen, geringerer Fluktuation, weniger unbesetzten Stellen, größerer Autonomie der Pflegefachpersonen und besseren klinischen Ergebnissen für die Patientinnen und Patienten, sowie höherer Patientenzufriedenheit.

Doch was ist ein Magnet-Krankenhaus? Was hat Magnet4Europe-Studie damit zu tun und was können die wichtigen Faktoren im deutschen Gesundheitssystem sein, die einen Magnetismus schaffen, der Pflegefachpersonen anzieht und an das Krankenhaus bindet?

Diese Fragen diskutieren wir in diesem Podcast in zwei Teilen.

Im ersten Podcast erklärt mir die Versorgungswissenschaftlerin Nora Kobertz die Entstehung des Magnetkonzepts und die Magnetkomponenten. Nora Kobertz erzählt von ihren Erfahrungen mit der Magnet4Europe-Studie und verbindet auf diesem Weg die aktuellen pflegerischen Herausforderungen im Krankenhaus mit dem Magnetkonzept. Sie zeichnet Wege auf, wie das Konzept in Deutschland angewendet werden kann.

Das Thema Magnetkonzept weiterführend sprechen Nora Kobertz und ich mit Lynn Newberry. Sie arbeitet aktuell beim American Nurses Credentialing Center (ANCC) als einer Managerin für das Education and Outreach Programs. Lynn Newberry berichtet uns anschaulich von ihren langjährigen Erfahrungen ein Krankenhaus auf dem Weg zum Magnetkrankenhaus zu begleiten und wie sie ein positives berufliches Umfeld für die Pflegefachpersonen geschaffen hat, das zu besseren Ergebnissen für Personal, Patientinnen und Patienten und Organisationen führt. Es ist wichtig, dass wir die Pflegefachpersonen wahrnehmen, ihnen zuhören und sie bei ihrer Arbeit unterstützen.

  • Organisationsbezogene Versorgungsforschung
  • Qualitative Methoden
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Prozessgestaltung
  • Beckmann, M., Dittmer, K., Jaschke, J., Karbach, U., Köberlein-Neu, J., Nocon, M., … & Pfaff, H. (2021). Electronic patient record and its effects on social aspects of interprofessional collaboration and clinical workflows in hospitals (eCoCo): a mixed methods study protocol. BMC Health Services Research, 21(1), 1-10.
  • Dittmer, K., Hower, K. I., Beckmann, M., Karbach, U. & Pfaff, H. (2021). A qualitative study of the adoption of Value Stream Mapping in breast cancer centers. European journal of oncology nursing 54, 102037
  • Pfaff, H., Karbach, U. & Dittmer, K. (2019). Kommunikationswandel im digitalen Krankenhaus. In A. Elmer, D. Matusiewicz & T. Althammer (Hrsg.), Die digitale Transformation der Pflege. Wandel. Innovation. Smart Services (1. Auflage, S. 147–152). Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.