Antje Dresen
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Dr. Antje Dresen, Diplom-Soziologin


Kurzbiographie

Dr. Antje Dresen ist promovierte Diplom-Soziologin und fachbegleitend geprüfte Sprecherzieherin. Sie hat Soziologie im Hauptfach sowie Politik, Pädagogik und Sportpädagogik in den Nebenfächern an den Universitäten Regensburg und Wien studiert. Ebenso hat sie ein Zweitstudium der Sprecherziehung absolviert.

Von 2004 bis 2006 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie an der Univ. Regensburg. Mit einem darauf folgenden Promotionsstipendium der Studienstiftung beschäftigte sie sich mit Doping im Spitzensport als sozialem Problem. Danach wirkte sie von 2009 bis 2010 als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Sportwissenschaften an der Univ. Göttingen und organisierte dort den Bereich Sport und Gesellschaft. Dazu agierte sie von 2009 bis 2012 als Lehrbeauftragte für Rhetorik (Rede und Gespräch) an der Univ. Regensburg.

Im Jahr 2010 hat sie einen Ruf der Univ. Mainz auf eine Juniorprofessur für Soziologie des Sports angenommen. Dabei baute sie ihre Arbeitsschwerpunkte auf Bewegung und Gesundheit weiter aus. Im universitären Research Center of Social and Cultural Studies Mainz (SoCuM) leitete sie parallel bis Januar 2017 die interdisziplinäre Arbeitsgruppe: Diskurs – Macht – Wissen. Konstruktionen von Ungleichheit. Ihre Leistungen wurden im September 2013 vom Fachbereich Sozialwissenschaften, Medien und Sport positiv evaluiert und als habilitationsäquivalent eingestuft. Ihre Fähigkeiten als Hochschullehrerin sind bescheinigt worden.

Seit August 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am IMVR und hatte dort bis zur Auflösung der Abteilungen die Abteilungsleitung Medizinsoziologie (bis 10.2020) sowie die hauptverantwortliche Lehrkoordination für die Medizinische Soziologie (bis 04.2021) inne. Sie stellt nach wie vor die wissenschaftliche Leitung für die Projekte „isPO“ und „EMMA“. Außerdem agiert sie als verantwortliche Prüferin für Medizinsoziologie im Rahmen der Ärztlichen Basisprüfung (schriftlich und mündlich). Dazu lehrt sie im 1. Studienabschnitt des Modellstudiengangs Medizin sowie in den Studiengängen Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung.

Sie befindet sich außerdem in zweijähriger beruflicher Weiterbildung als „Systemische Beraterin“ (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie, Diakonie Düsseldorf-Kaiserswerth).

  • Versorgungsforschung und Evaluation (quantitative/qualitative Methoden)
  • Psychoonkologie
  • Kinder- und Jugendgesundheit
  • Sozialisationsforschung
  • Substanzkonsum in Sport und Gesellschaft
  • Bewegung und Gesundheit

  • Cecon N., Pfaff H., Lee S., Dresen A. (2020): Salutogenic model predicting the need for psychooncological care and its utilisation —The role of generalised resistance resources and sense of coherence. European Journal of Cancer Care 2020. DOI: 10.1111/ecc.13335.
  • Dresen A., Lee S., Pfaff H., Weiß M., Korsch E. (2020): “Crazy bitch“ – Erlebte Aggression und Gewalt im Klinikalltag von Kinderärzten. Monatsschrift Kinderheilkunde 2020, https://doi.org/10.1007/s00112-020-01034-3.
  • Jenniches I., Lemmen C., Cwik J.C., Kusch M., Labouvie H., Scholten N., Gerlach A.L., Stock S., Samel C., Hagemeier A., Hellmich M., Haas P., Hallek M., Pfaff H., Dresen A. (2020): Evaluation of a complex integrated, cross-sectoral psycho-oncological care program (isPO): a mixed-methods study protocol. BMJ open 10(3):e034141, DOI: 10.1136/ bmjopen-2019-034141.
  • Dietz P. & Dresen A. (2019). Pharmakologisches Neuroenhancement: ein arbeitsepidemiologischer Überblick. In Letzel S und Nowak D (Hrsg). Handbuch der Arbeitsmedizin (52. Ergänzungslieferung zum Loseblattwerk). Landsberg am Lech: ecomed Medizin; 67-78.
  • Dresen A. & Dietz P. (2016): Kids-Clubs in Deutschland. Eine soziologische Evaluationsstudie kindgerechter Bewegungs- und Lernangebote. Weinheim: Juventa.