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Aktuelles

 

Neue Professuren: Professoraler Ausbau am IMVR: Das Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft ist stolz zu verkünden, dass zwei neue W3-Professuren an das Institut berufen werden sollen. Zum einen handelt es sich um eine W3-Professur für Medizinsoziologie und zum anderen um eine W3-Professur für Versorgungsforschung. Beide Professuren sind an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln verortet. Mit den beiden neu geschaffenen Professuren wird die exzellente Forschungsarbeit am IMVR verstärkt und die Universität zu Köln baut ihren Forschungsschwerpunkt Versorgungs- und Gesundheitsforschung weiter aus..

 

Allgemein: Am 27.01. 2021 ist im Kölner Stadtanzeiger ein Interview mit Professor Holger Pfaff erschienen. Im Interview spricht er über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gesellschaft, die Vergrößerung sozialer Ungleichheiten und die politische Strategie im Vergleich zu China. Seine Kritik: Grundannahmen über die Pandemie werden nicht ausreichend überprüft. Den ganzen Artikel: Kölner Soziologe zur Corona-Pandemie: „Die Demokratie steht jetzt auf dem Prüfstand“ finden Sie hier.

 

Allgemein: Unsere neuesten Veröffentlichungen finden Sie hier.

 

Projektergebnis: Im Projekt „Pflegerische Versorgung in Zeiten von Corona - Drohender Systemkollaps oder normaler Wahnsinn?“ liegen nun Ergebnisse vor. Im Fokus standen die Herausforderungen in Pflegeeinrichtungen im Allgemeinen und im Zuge der SARS-CoV-2-Pandemie sowie Strategien und Maßnahmen zu deren Bewältigung. Mit einer online-Umfrage konnten 525 Leitungspersonen von Pflegeeinrichtungen erreicht werden (Rücklauf 12%). Neben der Sorge um Covid-19-Infektionen von Pflegebedürftigen und MitarbeiterInnen bestehen Unsicherheiten dahingehend, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, wenn Fälle auftreten. Unter anderem werden die Widersprüchlichkeit von Informationen und die Beschaffung von Schutzausrüstung als Herausforderungen genannt. Auch nehmen die Befragten eine Verschlechterung des eigenen allgemeinen Gesundheitszustands wahr. In diesem Zusammenhang wurden die Stärkung des sozialen Zusammenhalts sowie die Aufklärung von MitarbeiterInnen und Pflegebedürftigen sowie deren Angehörigen wurden als hilfreiche Strategien genannt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Der ausführlichen Ergebnisbericht ist hier abrufbar.

 

Allgemein: Die GVG (Gesellschaft für Versicherungswissenschaft- und -gestaltung e.V.) verleiht Wissenschaftspreis für soziale Sicherung an Priv.-Doz. Dr. Timo-Kolja Pförtner für seine Habilitationsschrift „Der Lebensstandard als ergänzendes Messinstrument zur Erfassung von relativer Armut und sozialer Ungleichheit in der gesundheitlichen Ungleichheitsforschung“:
https://gvg.org/allgemein/gvg-verleiht-wissenschaftspreis-fuer-soziale-sicherung-2020/

 

Core-Net: Zum Start der zweiten Förderphase des Forschungsnetzwerkes CoRe-Net gibt es ein aktuelle Pressemitteilung der Uni Köln.

 

eCoCo: eCoCo - Forschungsprojekt zur Umsetzung elektronischer Patientenakten in Krankenhäusern gestartet Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Corona-Pandemie: So kommuniziert man Gesundheits-Maßnahmen richtig. Prof. Holger Pfaff im Interview mit SWR2 am 05.05.2020.

 

Corona-Pandemie: Prof. Holger Pfaff und weiteren Experten haben am 03.05.2020 ein zweites Thesenpapier zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19 herausgegeben, das im Monitor Versorgungsforschung publiziert wurde.

 

Corona-Pandemie: Hier finden Sie ein aktuelles Thesenpapier zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19 vom 05.04.2020 unter Mitwirkung von Prof. Holger Pfaff.

 

Allgemein: Am 27. November 2019 sprach Prof. Dr. Holger Pfaff, Direktor des Instituts für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR) und geschäftsführenden Direktor des Zentrums für Versorgungsforschung Köln (ZVFK), als Keynote-Speaker beim 1. Charité-Versorgungsforschungskongress in Berlin. In seinem Vortrag berichtete er über den Beitrag der Soziologie zur Implementierungs- und Versorgungsforschung. Weitere Informationen über den Vortrag finden Sie im Monitor Versorgungsforschung, der Fachzeitschrift zu Realität, Qualität und Innovation der Gesundheitsversorgung aus 01/2020.

 

Allgemein: BKK Gesundheitsreport 2019 „Psychische Gesundheit und Arbeit“

Am 05.12.2019 erschien der BKK Gesundheitsreport 2019 zum Schwerpunkt „Psychische Gesundheit und Arbeit“. Herausgeber waren auch in diesem Jahr Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbands und Professor Dr. Holger Pfaff, Direktor des Instituts für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR) der Universität zu Köln und geschäftsführender Direktor des Zentrums für Versorgungsforschung Köln (ZVFK).

(von links nach rechts: Andrea Röder, DKK Dachverband; Franz Knieps, Vorstand DKK Dachverband; Prof. Dr. Holger Pfaff, Universität zu Köln; Dr. Ulrich Birner, Siemens AG; Bild: Andreas Stoelzel)

Anhand von Daten der BKK-Versicherten aus dem Jahr 2018, wurden verschiedene Erkenntnisse zum gesundheitlichen Status der Beschäftigten und Gründe für Arbeitsunfähigkeiten präsentiert. Im Jahr 2018 zeigte sich ein Krankenstand in Höhe von 5,1 %. Muskel-Skelett-Erkrankungen (23,8%) sind weiterhin die Hauptdiagnosegruppe, die zu Fehltagen auf der Arbeit führt. An zweiter Stelle stehen die Atemwegserkrankungen (16,3%). Psychische Erkrankungen machen jeden sechsten Fehltag aus (15,7 %). Besonders auffällig ist allerdings der starke Anstieg bei den psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren. Zwischen den Jahren 2008 und 2018 haben sich die durch psychische Erkrankungen verursachten Krankheitstage mehr als verdoppelt. Dies ist besonders auf die zunehmende Länge eines Krankheitsfalls zurückzuführen (Ø 37 Tage). Ein großer Einflussfaktor für die psychische Gesundheit ist Arbeit. Arbeit kann dabei sowohl krank machen, als auch gesundheitsförderlich sein.

„Arbeit macht eher gesund als krank! Darauf deuten sowohl Studien zum Effekt der Arbeitslosigkeit als auch Studien zu den Auswirkungen der Berentung hin. Arbeit kann bis zu einem gewissen Grad die psychische Gesundheit positiv wie negativ beeinflussen. Studien hierzu legen nahe, dass Arbeit in erster Linie gesund erhält, und nur unter bestimmten Arbeitsbedingungen krankmacht“, so Professor Holger Pfaff von der Universität zu Köln.

Arbeit kann somit sehr wohl einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Beschäftigten haben. Wichtig dafür ist, dass Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen am Arbeitsplatz vorfinden.

Weitere Informationen sowie eine digitale Version des BKK-Gesundheitsreport finden Sie hier.

 

Allgemein: Prof.Holger Pfaff im ZDF über den BKK Gesundheitsreport 2019: Mehr psychische kranke Arbeitnehmer

 

Allgemein: Prof.Holger Pfaff in der Welt am Sonntag zu dem neuen Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) der Bundesregierung und dessen Bedeutung für die Versorgungsforschung. Die Angst vor dem gläsernen Patienten.

 

MAU-PD: Das MAU-PD Team hat Mitte Oktober auf zwei Kongressen Ergebnisse vorgestellt. Die hohe Anzahl an Beiträgen zum Thema Nierenerkrankungen für die Versorgungsforschung auf dem Deutschen Kongress Versorgungsforschung (DKVF) zeigt die Relevanz des Themas. Auch die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) verlief für das Projekt erfolgreich. Dr. Nadine Scholten hat für ihr Poster „Der Einfluss persönlicher und struktureller Faktoren auf die Einstellung zur Peritonealdialyse von ambulant tätigen Nephrologinnen und Nephrologen in Deutschland“ den Posterpreis erhalten. Die vorgestellten Poster finden Sie auf unserer Website.

 

isPO: Projekt isPO (integrierte sektorenübergreifende Psychoonkologie) gewinnt den MSD Preis 2019.

Der MSD Preis würdigt herausragende und innovative Versorgungslösungen im Bereich Gesundheit. Unter dem Leitspruch „Versorgung vernetzt denken“ wurde isPO von der Experten-Jury unter 52 Bewerbern für den ersten Preis ausgewählt. Die Jury sah in isPO ein Projekt, welches den Anforderungen einer neuen Versorgungsform im 21 Jahrhundert entspricht. isPO wird vom IMVR prospektiv, formativ und summativ evaluiert. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

AdAM: Am 16.9. startet unsere quantitative AdAM-Befragung von Hausärzten im KV Bereich Westfalen-Lippe. Themen sind  Hürden und Förderfaktoren der Implementierung von einer Anwendung für ein digital unterstütztes Medikationsmanagement. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

isPO: Das Projekt „isPO“ (integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie) befindet sich derzeit im ersten Abschnitt seiner Implementierungsphase. Seit Jahresbeginn wird das innovative, gestufte Versorgungsangebot an vier Standorten implementiert (Köln - Universitätsklinik / Haus LebensWert e.V, Neuss - Johanna Etienne Krankenhaus, Mönchengladbach - Kliniken Maria Hilf, Troisdorf – St. Josefs Krankenhaus). Das IMVR ist mit der diachronen Evaluierung  dieser komplexen Intervention beauftragt. Nach der prospektiven Evaluierungsphase befinden wir uns derzeit in der formativen Evaluierung. Neben den laufenden schriftlichen Befragungen von Patient*innen und Mitarbeiter*innen werden qualitative Daten aus Fokusgruppeninterviews und Einzelinterviews mit den multiprofessionellen Versorgern, Dokumentenanalysen sowie teilnehmende Beobachtungen während der netzwerksinternen Qualitätszirkel und netzwerksübergreifenden Qualitätsworkshops in die ganzheitliche Prozessanalyse einbezogen. Erste Ergebnisse werden disseminiert (Kongresse, Publikationen). Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

MAU-PD: Die Befragungen von Patienten, PD-Pflegekräften, Pflegedienstleitungen und niedergelassenen Nephrologen in MAU-PD sind abgeschlossen. Derzeit läuft die Datenauswertung. Erste Ergebnisse wurden schon bei verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt. Weitere folgen auf dem DKFV und der DGfN-Jahrestagung. Außerdem wurde ein Artikel in der Zeitschrift „Der Nephrologe“ veröffentlicht: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs11560-019-0362-7

Genauere Informationen dazu und einige Poster können Sie auf der Website von MAU-PD finden.

 

Neo-CamCare: Neo-CamCare ist am 01.06.2019 offiziell gestartet. Nach finaler Zusage der Ethikkommission stehen qualitative Interviews mit insgesamt 16 Müttern und Vätern an, welche die Grundlage für die in der randomisiert kontrollierten Studie durchgeführte Befragung bilden. Der Einsatz der Kameras auf den Intensivstationen für Frühgeborene soll voraussichtlich am 01.12.2019 beginnen. Weitere Projektinformationen und Hinweise zum aktuellen Projektgeschehen sind auf der Neo-CamCare Webseite zu finden.

 

 BGM-i: Die zweite Runde der Experteninterviews mit den Betriebsärzten wurde Mitte August abgeschlossen. Die Betriebsärzte werden nach ihren subjektiven Erfahrungen zu fördernden und hemmenden Faktoren bei der Programmimplementierung befragt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.bkk-dachverband.de/publikationen/bkk-gesundheitsatlas.html und https://www.egms.de/static/de/meetings/dkvf2017/17dkvf185.shtml

 

PatientInnenbefragung in den NRW Brustzentren: Die Datenerhebungsphase für 2019 ist beendet, und die Daten werden derzeit für die Analyse vorbereitet. Im Juni fand am IMVR eine Informationsveranstaltung für Vertreterinnen der Brustzentren NRWs statt. Die Veranstaltung umfasste Hintergrundinformationen sowie methodische Informationen über die PatientInnenbefragung und Ergebnisberichte sowie den Austausch zwischen den Brustzentren durch eine World Café-Diskussion. Wir danken den Teilnehmern für ihre lebendige und aktive Teilnahme und ihr hilfreiches Feedback. Der nächste Ergebnis- und Benchmark Workshop findet am 26. November 2019 in Dortmund für die NRW Brustzentren statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Follow-up Befragung von BrustkrebspatientInnen 12 Monate nach der OP: Die Daten für 2018 wurden in Ergebnisberichten aufbereitet, die an die Brustzentren des Landes NRW verteilt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.