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20 Jahre EMMA-NRW (Routinebefragung der NRW-Brustzentren)

Seit 2006 führt das IMVR im Auftrag der Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalens im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens ÄKzert® die Befragung von primäroperierten Brustkrebspatient*innen der NRW-Brustzentren durch.

Dabei erfolgt die schriftliche Befragung (digital oder als Pen-and-Paper-Fragebogen) der behandelten Patient*innen jährlich im Zeitraum von Anfang Februar bis Ende Juli. Die ausgewerteten und analysierten Ergebnisse werden auf Zentrums- bzw. Krankenhausebene in einem umfassenden Ergebnisbericht sowie im EMMA-NRW-Dashboard veröffentlicht.

Den Höhepunkt eines jeden Befragungsjahres bildet dabei der seit 2007 jährlich ausgerichtete Benchmark-Workshop. In diesem Workshop erhalten Vertreter*innen der Brustzentren die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch, zur Sammlung von Best-Practice-Erfahrungen und zur Weiterbildung im Rahmen von wissenschaftlichen Fachvorträgen mit Praxisbezug.

Mit dem Abschluss des diesjährigen Benchmark-Workshops am vergangenen Donnerstag (27.11.) freuen wir uns nicht nur erneut auf ein erfolgreiches Befragungsjahr zurückblicken zu dürfen, sondern auch den 20. Geburtstag von EMMA-NRW zu verkünden!

In diesem Zuge möchten wir uns für das entgegenbrachte Vertrauen sowie die Teilnahme aller 87.315 Patient*innen bedanken, welche in den vergangenen 20 Jahren an unserer Befragung teilgenommen haben. Zudem gilt unser Dank den an der Befragung teilnehmenden Zentren sowie der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Entwickelt wurde die Befragung in 2005/2006 unter Leitung von  Herrn Prof. em. Holger Pfaff. Seit einigen Jahren liegt die wissenschaftlichen Projektleitung bei Frau Prof. Lena Ansmann in Unterstützung durch Herrn Dr. Thilo Dietz (operative Projektleitung) und Herrn Markus Alich (Care Research Lab Cologne).

Wir bedanken uns herzlich für die vergangenen Jahre und freuen uns auf alle weiteren, in denen wir hoffentlich weiter dazu beitragen können, dass Patient*innenerfahrungen in der Versorgung stärker Berücksichtigung finden und zur Verbesserung der Versorgung in den Zentren genutzt werden.